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Nordstadt und kriminelle Strukturen (Clankriminalität)

DO Bild Null Toleranz in der Nordstadt!
Nordstadt und kriminelle Strukturen (Clankriminalität)
Die Dortmunder Nordstadt gehört flächenmäßig mit gut 14.000 m² zu den kleineren Stadtbezirken Dortmunds, ist aber mit einer Bevölkerungszahl von ca. 60.000 Einwohnerinnen und Einwohnern der bevölkerungsmäßig zweitgrößte Stadtbezirk Dortmunds. Bereits seit 2014 setzt das Polizeipräsidium Dortmund deutliche Schwerpunkte mit direktionsübergreifenden Ansatz im Bereich der Dortmunder Nordstadt.  Im Rahmen des behördenstrategischen Ziels „Sicher Leben in der Nordstadt“ bekämpft sie die verschiedenen Kriminalitätsformen, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Zu diesem Zweck setzt die Polizei auf kontinuierliche offene Präsenzmaßnahmen und ein konsequentes Aufrechterhalten des Kontroll- und Sanktionsdrucks.

Über 100 Polizeibeamtinnen und -beamte arbeiten am Standort der Polizeiwache Nord. Neben dem ebenfalls eingerichteten Schwerpunktdienst Nord, hat die Polizei seit 2016 zudem die Ermittlungskommission Nordstadt am dortigen Standort eingesetzt. In ihrem Fokus stehen insbesondere der Bereich der Straßenkriminalität sowie Delikte im Zusammenhang mit Respektlosigkeit und Gewalt gegenüber Polizistinnen und Polizisten. Gemeinsam mit der Stadt Dortmund und der Staatsanwaltschaft Dortmund besteht dort seit Jahren ein engmaschiges Konzept im Kampf gegen kriminelle Strukturen. So stehen etwa drei Staatanwältinnen bzw. Staatsanwälte der Polizei speziell für diesen Bezirk als Ansprechpartner zur Verfügung; mit der Stadt Dortmund besteht gar seit 1998 bereits eine „Ordnungspartnerschaft“ mit dem Ziel, bereits frühzeitig auftretenden Störungen und Verwahrlosungstendenzen in bestimmten Bereichen wirksam entgegenzutreten. Die intensive Zusammenarbeit mit den Sicherheitspartnern in der Nordstadt zeigt sich seit Jahren in einer sinkenden Kriminalitätsbelastung des Stadtteils.

Das Vorgehen gegen kriminelle Strukturen (auch aus dem Bereich der kriminellen Clans) ist ein weiterer Schwerpunkt der Dortmunder Polizei in der Bekämpfung der Gesamtkriminalität. Mit einer Null-Toleranz-Strategie und einer „Politik der kleinen Nadelstiche“ geht sie alltäglich mit gezielten Einsätzen in hoher dreistelliger Zahl gegen diese kriminellen Strukturen vor. Dabei sind es nicht nur diese wiederkehrenden Einsätze, mit denen die Dortmunder Polizei Druck auf die organisierte Kriminalität ausübt. Intensive Ermittlungen des für diesen Bereich zuständigen Kriminalkommissariats haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass diverse führende Köpfe der Szene überführt und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt werden konnten. Auch in diesem Bereich arbeitet die Dortmunder Polizei eng mit ihren Partnern aus Ordnungs- und Sicherheitsbehörden zusammen.

Die 2020 in der Stadt Essen ins Leben gerufene Sicherheitskooperation Ruhr zur Bekämpfung der Clankriminalität soll darüber hinaus als behördenübergreifende Dienststelle diese Arbeit bündeln und weiter unterstützen. Das Polizeipräsidium Dortmund beteiligt sich auch dort mit den eigenen Erfahrungen und Erfolgen in der Bekämpfung dieser Kriminalitätsphänomene.

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