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Sicherheit im Straßenverkehr

Verkehrskontrolle Tuning
Sicherheit im Straßenverkehr
Wir alle haben entscheidenden Einfluss auf die Sicherheit im Straßenverkehr. Und das menschliche Fehlverhalten ist (leider) immer noch der größte Risikofaktor.

So ist die nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit in der Stadt und auf den Autobahnen nach wie vor eine wesentliche Unfallursache. Zudem wirkt sich die gefahren Geschwindigkeit immer auf die schwere der Unfallfolgen aus - insbesondere bei schwächeren Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern. Die Zahl der Verkehrsunfälle aufgrund des Fahrens unter Alkoholeinfluss und Drogenmissbrauchs steigen weiter an und bergen ein erhebliches Gefahrenpotential.

Unfallursächlich sind auch nicht selten Fehler beim Abbiegen und besonders häufig registriert die Polizei Verkehrsgefährdungen und -schädigungen durch Ablenkung mittels elektronischer Geräte (Handy). Wer lieber auf das Handy starrt, anstatt auf die Straße, riskiert einen lebensgefährlichen Blindflug!

Bei Betrachtung dieser Unfallursachen ist eine Aussage unersetzlich: Die Polizei muss alles tun, um die Zahl der Verletzten und Toten im Straßenverkehr zu senken. Auch wenn diese Zahlen heute deutlich weniger dramatisch sind, als noch vor 10 oder 20 Jahren; nach wie vor gilt: Jede/r Verkehrstote ist einer zuviel!

Um Unfälle zu minimieren oder gar zu vermeiden, setzt die Polizei auf Prävention und Verkehrssicherheitsberatung. Die Polizei nimmt dabei unterschiedliche Bevölkerungs- und Altersgruppen in den Fokus - sie klärt auf, sie berät, sie trainiert mit jungen und älteren Menschen, um es erst gar nicht zum Schlimmsten kommen zu lassen.

Gerade die Jüngsten, Kinder und Jugendliche, müssen geschützt werden. Über unsere Verkehrspuppenbühne, die Verkehrssicherheitsberatung mit ihren Radfahrtrainings und Schulaktionen wie die Aktion „Crash Kurs“ sollen junge Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren im Straßenverkehr vorbereitet und ihnen die Gefahren bewusst gemacht werden.

Wenn es um Gefahren im Straßenverkehr geht, tritt die Dortmunder Polizei einem besonderen Phänomen mit viel Unverständnis und großem Engagement entgegen: Der Raserszene und dem Phänomen „illegale Beschleunigungsrennen“. Verkehrsunfälle mit zum Teil dramatischen Folgen, auch tödlichen Folgen gab es in diesem Zusammenhang bereits in Großstädten Deutschlands. Dortmund ist von solchen Folgen bislang verschont geblieben, was sicherlich auch der akribischen Arbeit der Direktion Verkehr mit zahlreichen Schwerpunktkontrollen und einer Vielzahl an repressiven Maßnahmen zu verdanken ist.

Die Dortmunder Polizei wird dieses Phänomen aber weiterhin und ab 2021 mit verstärktem Ansatz weiter bekämpfen. Die Ausschöpfung aller Möglichkeiten zur Bekämpfung von verbotenen Kraftfahrzeugrennen und szenetypischer Begleiterscheinungen ist seit Januar 2021 zum behördenstrategischen Ziel erklärt.

Wir werden mit vielen Einsatzkräften der Polizei den Raserinnen und Rasern die Grenzen aufzeigen, nicht weniger dürfen die vielen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die sich an die Regeln halten, von uns erwarten!

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