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Flucht vor Polizeikontrolle endet mit Verkehrsunfall und Festnahme
Auf der Westerfilder Straße wollten Beamte der Polizei Dortmund am Dienstagnachmittag (21. September) ein Auto anhalten. Der Pkw-Fahrer flüchtete jedoch zunächst vor der Kontrolle und verursachte nur wenige Meter weiter einen Verkehrsunfall. Der Einsatz endete mit seiner Festnahme und einer Strafanzeige wegen mehrerer Delikte.
PLZ
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Polizei Dortmund
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Es war gegen 14.10 Uhr, als den Beamten das Fahrzeug entgegen kam. Das Auto und auch sein Fahrer waren den Einsatzkräften bereits aus zurückliegenden Einsätzen bekannt und so entschlossen sie sich zu einer Kontrolle. Als sie dazu ihr Fahrzeug wendeten, sahen sie bereits, wie das betroffene Auto beschleunigte. Schlagartig und ohne zu blinken bog es - gefolgt vom Streifenwagen - zunächst nach links in die Straße Mosselde ab, dann nach rechts in die Straße Boschkamp. Beim anschließenden Abbiegen auf die Straße Im Odemsloh kollidierte es mit dem von links kommenden Auto einer 45-jährigen Dortmunderin.

Der Fahrer des flüchtenden Wagens versuchte zunächst noch gemeinsam mit seiner Beifahrerin zu Fuß weiterzuflüchten. Im Bereich Im Odemsloh/Bieleweg konnten die Beamten sie jedoch stellen. Noch vor Ort gab der 25-jährige Fahrer sodann auch an, nicht nur nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein, sondern zuvor auch Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten zudem unter anderem weitere Betäubungsmittel (mutmaßlich Cannabis), die sie sicherstellten. Nach der Entnahme einer Blutprobe kam der 25-Jährige ins Polizeigewahrsam.

Seine Beifahrerin (20, aus Dortmund) kam hingegen in ein Krankenhaus, wo sie zur Beobachtung stationär verblieb. Auch die 45-Jährige wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Mitinsassen (3 und 42. Aus Dortmund) blieben unverletzt. Den bei dem Unfall entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 35.000 Euro.

Während der Maßnahmen vor Ort musste die Straße im Odemsloh an der Unfallstelle gesperrt werden.

Besondere Gründe für eine Untersuchungshaft lagen bei dem 25-Jährigen nicht vor. Ihn erwartetet nun ein Strafverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Betäubungsmitteleinfluss sowie der fahrlässigen Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall und der Verkehrsunfallflucht.

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