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Erneut verbotenes Rennen auf dem Wallring gestoppt

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Erneut verbotenes Rennen auf dem Wallring gestoppt
Die Anwohnerinnen und Anwohner des Dortmunder Wallrings konnten auch in der Nacht auf Mittwoch (14.04.) auf die Dortmunder Polizei zählen. Immer wieder wird der Wall als Rennstrecke und Treffpunkt für die Poser-, Raser- und illegale Tuningszene zweckentfremdet. Daher nahmen Einsatzkräfte den Bereich erneut in besonderen Fokus. Mit Recht: Abermals mussten zahlreiche Platzverweise ausgesprochen und ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen gestoppt werden.
PLZ
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Polizei Dortmund
Polizei Dortmund

Die Bilanz der Nacht: Zwischen Mitternacht und 1.50 Uhr kontrollierte die Polizei insgesamt 44 Fahrzeuge und 52 Personen. 48 Platzverweise wurden ausgesprochen sowie drei Verstöße gegen die Corona-Schutz-Verordnung festgestellt. Fahrtende hieß es für einen 34-jährigen Porsche-Fahrer aus Dortmund. Nach ersten Erkenntnissen fuhr er sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er musste auf der Wache eine Blutprobe abgeben. Sein 28-jähriger Beifahrer aus Dortmund führte zudem eine größere Menge verschreibungspflichtiger Medikamente und eine verbotenes Messer mit sich.

Damit nicht genug. Nach Abschluss der Kontrollen nahm ein 24-jähriger Dortmunder die leeren Straßen zum Anlass, seinen Audi mehrfach auf Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h zu beschleunigen. Erlaubt wären 30 km/h gewesen. Fortan kann er sich nur noch mit Schrittgeschwindigkeit bewegen, denn die Polizei stoppte ihn natürlich, um Gefahren für Dritte zu verhindern. Die Beamtinnen und Beamten beschlagnahmten sowohl seinen Führerschein als auch das Auto und sein Mobiltelefon sowie das Telefon des Beifahrers. Den jungen Mann erwartet ein Verfahren wegen grob verkehrswidrigen und rücksichtslosen Fortbewegens zum Erreichen einer höchstmöglichen Geschwindigkeit.

Die Polizei wiederholt ihren Appell: Der Wallring ist keine Rennstrecke. Halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Zu schnelles Fahren gefährdet Menschenleben. Auf der Webseite der Polizei Dortmund schildern zurzeit Rettungskräfte und Notfallseelsorger ihre Erfahrungen mit Verkehrsunfällen, die sich aufgrund von zu hohen Geschwindigkeiten ereignet haben.

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