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BMW-Fahrer soll kontrolliert werden und flüchtet ohne Rücksicht auf Verluste
Lfd. Nr.: 0221

Was eine normale Verkehrskontrolle wegen überhöhter Geschwindigkeit werden sollte, ist in der Nacht zu Donnerstag (29. Februar) in einer Verfolgungsfahrt mit anschließender Festnahme geendet. Polizeibeamte nahmen einen 27-jährigen Dortmunder vorläufig fest.
PLZ
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Polizei Dortmund
Polizei Dortmund

Der Mann war ihnen in seinem Auto gegen 1.35 Uhr auf der Evinger Straße etwa in Höhe der Hausnummer 669 aufgefallen. Damit war er mit augenscheinlich hoher Geschwindigkeit in Richtung Osten unterwegs. Die Beamten entschieden sich zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle und wendeten ihr Fahrzeug, um dem BMW zu folgen.

Anhalten lassen wollte sich dessen Fahrer allerdings ganz offensichtlich nicht. Denn es begannen direkt die Verkehrsverstöße: zunächst mit dem Überholen eines anderen Fahrzeugs trotz durchgezogener Mittellinie, dann eine Geschwindigkeit von rund 120 km/h, anschließend die Überquerung einer roten Ampel, um nach rechts auf die B 236 abzubiegen. Alle Signale der Beamten ignorierte der Fahrer dabei fortwährend.

Auf der B 236 schafften es die Polizisten schließlich sich mit ihrem Wagen vor den BMW zu setzen und ihn zum Folgen aufzufordern. Zunächst machte es auch den Anschein, als würde der Fahrer dem Streifenwagen an der Ausfahrt Dortmund-Eving folgen wollen. Kurz davor fuhr er allerdings zurück auf die Hauptfahrbahn und flüchtete weiter über die B 236 in Richtung Schwerte. Die Beamten setzten kurz danach die Verfolgung fort, verloren den BMW jedoch schließlich aus dem Blick.

Damit, dass die Polizei durchaus in der Lage ist Kennzeichen zu lesen und auch zu überprüfen, hatte der Mann am Steuer wohl nicht gerechnet. Denn das taten die Einsatzkräfte kurzerhand und suchten die Wohnanschrift in einem nördlichen Dortmunder Stadtteil auf. Zunächst ohne Erfolg, doch es dauerte nicht lange, da kam der BMW angefahren. Als sich die Beamten daraufhin dem Wagen näherten, forderten sie den Fahrer auf, das Auto abzustellen und auszusteigen. Dieser Aufforderung kam er auch nach mehrfacher Wiederholung nicht nach, hielt zudem seine Hände versteckt. Er musste schließlich von den Beamten durch das geöffnete Fenster aus dem Wagen gezogen und dann fixiert werden. 

Auf der nächstgelegenen Wache wurde dem 27-jährigen Dortmunder eine Blutprobe entnommen. Denn den Grund für die Flucht stellten die Beamten bei einem freiwillig durchgeführten Alkoholtest fest, der deutlich positiv ausfiel.

Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und des grob verkehrswidrigen und rücksichtlosen Fortbewegens als Kfz-Führer.

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