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128 Verkehrsverstöße und acht Platzverweise - Bilanz eines Einsatzes zur Bekämpfung verbotener Kraftfahrzeug- und Beschleunigungsrennen

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128 Verkehrsverstöße und acht Platzverweise - Bilanz eines Einsatzes zur Bekämpfung verbotener Kraftfahrzeug- und Beschleunigungsrennen
Beamte der Dortmunder Polizei haben in der Nacht von Samstag (25. Juni) auf Sonntag erneut einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von verbotenen Kraftfahrzeug- und Beschleunigungsrennen sowie deren szenetypischer Begleiterscheinungen durchgeführt.
PLZ
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Polizei Dortmund
Polizei Dortmund

Bei 45 kontrollierten Fahrzeugen und 56 Personen ahndeten die Polizisten 128 Verkehrsverstöße und sprachen acht Platzverweise aus.

Bei einem insgesamt hohen Verkehrsaufkommen konzentrierten sich die Kontrollen auf den Dortmunder Innenstadtbereich, aber auch auf den Hafen, Phoenix-West sowie dem Phoenixsee. In diesen Bereich überprüften die Einsatzkräfte insbesondere die Einhaltung der maximal zulässigen Höchstgeschwindigkeiten.

106 Verkehrsteilnehmer fuhren zu schnell. Fünf von ihnen überschritten die Geschwindigkeit derart, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Besonders bitter kam es für einen 25-Jährigen aus Bergkamen, der mit seinem BMW bei erlaubten 30 km/h auf dem Schwanenwall mit 82 km/h gemessen wurde. Toppen konnte dies ein 43-jähriger Dortmunder. Er legte noch einen drauf und überschritt mit seinem VW an gleicher Stelle die zulässige Höchstgeschwindigkeit um satte 61 km/h.

Neben Fahrverboten und Punkten in Flensburg erwarten die Raser nun Bußgelder in Höhe von 560 bzw. 700 Euro.

Schmerzhafte Erfahrungen, die einige Verkehrsteilnehmer scheinbar machen müssen. Denn immer wieder kommt es im Dortmunder Stadtgebiet zu solch riskanten Fahrverhalten. Derartige Geschwindigkeiten sind nicht nur für die Fahrer, sondern auch für Unbeteiligte lebensgefährlich. Nochmals: Eine Innenstadt und dessen Nebenstraßen sind keine Rennstrecken. Mit Kontrollen wird die Polizei auch weiterhin verantwortungslose Fahrerinnen und Fahrer im Blick behalten und aus dem Verkehr ziehen.

In dringenden Fällen: Polizeinotruf 110