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Unfallgaffer gefährden sich und andere - Bilder die wir im Straßenverkehr nicht brauchen

Gaffer im Straßenverkehr
Unfallgaffer gefährden sich und andere - Bilder die wir im Straßenverkehr nicht brauchen
Wie bereits am gestrigen Tag (07.02.2019) berichtet, verletzten sich auf der A1 Richtung Bremen gestern drei Fahrzeugführer, zwei davon schwer, nach einem Auffahrunfall mit vier beteiligten LKW. Leider spielten sich auf der Gegenfahrbahn wieder unglaubliche Szenen ab.
PP Dortmund, Pressestelle

Dutzende Verkehrsteilnehmer, insbesondere LKW-Fahrer, präsentierten ein offenkundig erkenntnisfreies Verhalten. Beim Vorbeifahren zückten dutzende Verkehrsteilnehmer ihre Smartphones und fotografierten bzw. filmten, wie die Rettungskräfte an der Unfallstelle mit der Befreiung und Versorgung der Eingeklemmten und Verletzten beschäftigt waren. Es wurde versucht die schwerverletzten Unfallbeteiltigten in ihrer hilflosen Lage unmittelbar abzulichten und das aus möglichst optimaler Position (deutliche Reduzierung der Geschwindigkeit auf dem jeweiligen Fahrstreifen).

Das sinnlose und rücksichtslose Verhalten der Gaffer führte auf der Gegenfahrbahn (Richtung Köln) zu "Beinahe-Unfällen", die nur durch die Reaktion anderer Verkehrsteilnehmer in letzter Sekunde verhindert wurden. Verschärfend kommt hinzu, dass die "Kamerakinder", während sie das Leid der Verletzten filmten, selbst im Blindflug über die Autobahn fuhren. Erst das Aufstellen des Sichtschutzzaunes entschärfte die Situation.

Rund 50 Unfallgaffer wurden fotografisch festgehalten. Auf diese wartet nun eine entsprechende Anzeige.