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Das TikTok-Logo auf einem mobilen Gerät
Sicherheit im Medienalltag an Grundschulen
Bereits an Grundschulen nutzen Kinder mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets. Sie nutzen die Geräte zum Lernen und für den privaten Bereich. Dazu nutzen sie z.B. WhatsApp, Instagram oder TikTok, was allerdings unter Schülern immer wieder zu Problemen und Konflikten führt. Hier finden Sie Informationen zu unseren Präventionsangeboten.
PP Dortmund

Für Kinder und Jugendliche sind digitale Medien ein Teil ihres Alltags geworden. Dort, wo Kinder und Jugendliche online mit Menschen in Kontakt treten, besteht auch die Gefahr, dass sie Opfer von digitaler Gewalt werden.

Bereits Grundschulkinder nutzen internetfähige Endgeräte wie Tablets und Smartphones. Sie nutzen das Smartphone in erster Line für die Kommunikation mit Freunden und Familie. Sie erstellen neben Textnachrichten auch Bilder und Videos, die sie teilen, versenden und weiterleiten. Darüber hinaus nutzen sie das Smartphone zum Spielen ("zocken").

Dabei haben lt. Bitkom-Studie 2022 bereits 45 Prozent der Kinder und Jugendlichen negative Erfahrungen im Internet machen müssen. Sie stießen bei der Mediennutzung auf extremistische Inhalte, Hass im Netz, (kinder)pornografische und gewaltverherrlichende Inhalte. Dazu gehören auch Diffamierung in sozialen Netzwerken wie bspw. das Verbreiten von Lügen und Gerüchten, Beschimpfungen und Beleidigungen, Erpressung und Bedrohungen oder andere Formen des Mobbings über Messangerdienste wie z. B. WhatsApp.

Insbesondere an Grundschulen mehren sich die Probleme durch Bilder, Videos, Sprachnachrichten oder Beleidigungen durch Klassenchats. Konflikte werden digital ausgetragen, sodass sich anfängliche harmlose Kommentare zu systematischen Beleidigungen und Bedrohungen hochschaukeln. Gerade Kinder sind sich digitaler Gefahren oft nicht ausreichend bewusst und teilen/verbreiten strafbare Inhalte aus Unwissenheit und Unvorsichtigkeit, mit den entsprechenden Konsequenzen für jeden Einzelnen.

Um Grundschulkinder besser vor Gefahren im digitalen Raum zu schützen, bieten wir Informationsveranstaltungen für Lehrkräfte und Pädagogen an. Unser Ziel ist es, auf mögliche Gefahren und Risiken im Medienalltag von Kindern hinzuweisen und welche Präventionsmöglichkeiten Lehrkräften, Pädagogen und Eltern zur Verfügung stehen.

Falls sich an Ihrer Grundschule deviantes Verhalten bei Kindern häuft, stehen Ihnen die Ansprechpartner von der Initiative „Kurve Kriegen“ zur Verfügung. Unser Team der Kriminalprävention hilft Ihnen bei Fragen rund um Gewalt an Grundschulen und Kindergärten gerne weiter.

Wenn Sie sich für unser Angebot interessieren, nehmen Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns über Ihre Anfrage.

Telefon: 0231/132-7463

E-Mail: vorbeugung.dortmund [at] polizei.nrw.de

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