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Polizeipräsident Gregor Lange ordnet strategische Fahndung an

Ruhe auf dem Wall
Polizeipräsident Gregor Lange ordnet strategische Fahndung an
Illegale Rennen, verbotene Fahrzeugveränderungen, diverse Verkehrsverstöße und andauernde Ruhestörungen zum Leidwesen der Anwohnerinnen und Anwohner. Die Begleiterscheinungen der sogenannten Raser-, Poser- und illegalen Tuningszene zeigen sich mittlerweile mehrfach pro Woche im Dortmunder Innenstadtbereich. Für dieses Wochenende hat der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange dort daher die strategische Fahndung angeordnet.
PP Dortmund

Insbesondere die teilweise enorm hohen Geschwindigkeiten, die rücksichtslosen Fahrweisen - die gerade in illegalen Rennen zu beobachten sind - stellen auch für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer eine große Gefahr dar. Dieser potentiellen Gefahr sehen sich die Bürgerinnen und Bürger Dortmunds aktuell an mehreren Tagen in der Woche ausgesetzt. Und genauso häufig und konsequent schreitet die Polizei dagegen ein. Mit regelmäßigen Kontrollen gehen die Beamtinnen und Beamten gegen die Verkehrsstörer und die mit ihnen verbundenen Gefährdungen vor. Zuletzt hatte der Dortmunder Polizeipräsident den Kampf gegen diese Szene gar zu einem neuen behördenstrategischen Schwerpunkt für das hiesige Polizeipräsidium erklärt.

Mit der Anordnung der strategischen Fahndung unternimmt er nun einen weiteren Schritt zur erfolgreichen Umsetzung der gesamtheitlichen Strategien von Polizei und Stadt gegen die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene: "Wir wissen, dass wir beim Vorgehen gegen diese Szene einen langen Atem und ein schlüssiges Gesamtkonzept haben müssen. Als Teil dieses Konzepts nutzen wir an diesem Wochenende auch die strategische Fahndung. Wir möchten damit ein klares Zeichen setzen und verhindern, dass sich die dort entstandenen Strukturen weiter verfestigen."

Die strategische Fahndung ermöglicht auf Basis des Polizeigesetzes, Personen ohne konkreten Verdacht anzuhalten, nach ihrer Identität zu befragen sowie Fahrzeuge in Augenschein zu nehmen. Die Maßnahme dient im vorliegenden Fall der Verhütung von verbotenen Rennen und der Aufhellung der damit verbundenen Strukturen innerhalb der Szene. Die strategische Fahndung begann am Wochenende 30./31. Januar. Sie betrifft den Wallring sowie angrenzende Straßen, einen Teil der Brackeler Straße sowie die B 236.

Gregor Lange betont: "Die strategische Fahndung ist mit der Neufassung des Polizeigesetzes NRW im Jahr 2018 eingebracht worden. Sie erweitert unsere Eingriffsbefugnisse und hat sich auch in anderen Deliktsfeldern bereits mehrfach bewährt. Wir sind entschlossen, mit allen rechtlich zulässigen Mitteln gegen die Raserszene vorzugehen."

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