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Gemeinsame Großübung von Stadt, Feuerwehr und Polizei

Gemeinsame Großübung
Gemeinsame Großübung von Stadt, Feuerwehr und Polizei
Über 100 Angehörige von Stadt, Feuerwehr und der Polizei aus Dortmund haben am Mittwoch (23. Januar) im Institut der Feuerwehr NRW in Münster an einer gemeinsamen Stabsrahmenübung teilgenommen.
PP Dortmund, Pressestelle

Mit dem Ziel, für den Ernstfall zu proben und die Schnittstellen zwischen den beteiligten Stäben noch besser zu vernetzen, startete die Übung am frühen Morgen des 23.01.2019 mit einem fiktiven Anruf bei der Leitstelle.

Doch bei diesem einen Anruf blieb es nicht. In wenigen Minuten erhöhte sich die Taktung der Anrufe über alle Maßen. Für die Teilnehmer der Übung zeichnete sich schnell ab, dass es sich hierbei um eine komplexe Einsatzlage handelt: Ein Großschadensereignis in der Stadt Dortmund. Hier zeigte sich, wie wichtig die vertraute Zusammenarbeit der einzelnen Sicherheitspartner ist. Mit direkten Kommunikationswegen und einer klaren Aufgabenverteilung.

Auch wenn es sich bei dem geübten Szenario nur um einen fiktiven Sachverhalt ohne Außenwirkung und Bürgerkontakt handelte, so war allen Teilnehmern die Wichtigkeit dieser Übung bewusst. Dies zeigte sich auch in der Nachbereitung, in der die Teilnehmer in einem offenen Austausch die gemachten Erfahrungen in die Bewertung miteinfließen ließen. Polizei, Stadt und Feuerwehr werden auch weiterhin regelmäßige Übungen durchführen, um für den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall gerüstet zu sein.

Auch der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange informierte sich vor Ort über den Ablauf der Übung: "Die Stabsrahmenübung ist ein wichtiger Bestandteil der gemeinsamen professionellen Aufstellung der Sicherheitsbehörden in Dortmund. Fiktive Sachverhalte zu trainieren erhöht die Handlungssicherheit für einen hoffentlich nie eintretenden Ernstfall. Wir begegnen damit abstrakten Gefahren, konkrete Gefahrenhinweise liegen derzeit nicht vor", so der Polizeipräsident.