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Fahrer aus Hagen rast in Dortmund

Raser
Fahrer aus Hagen rast in Dortmund
Polizei stellt Führerschein und BMW sicher

Nach zahlreichen Beschwerden über Raser und Lärm durch laute Motoren und Auspuffanlagen in der Dortmunder Innenstadt kontrollierte die Polizei in der Nacht zu Samstag (18.1.) 108 Personen und 89 Pkw. Mit Videotechnik ausgestattete Zivilfahrzeuge und häufig wechselnde Kontrollstandorte führten zu insgesamt 55 Tempo-Treffern, drei davon in besonders hohen Bereichen:

   - Evinger Straße: Ein 26-Jähriger aus Hagen fuhr mit seinem BMW 118 km/h bei erlaubten 50 km/h.

   - B236: Ein 22-jähriger Dortmunder raste mit seinem Hyundai 142 km/h (erlaubt: 80 km/h).

   - B236: Ein 21-Jähriger aus Unna beschleunigte seinen Hyundai auf 110 km/h. Erlaubt waren 50 km/h.

Bei einem Raser bestand der Verdacht, an einem illegalen Kfz-Rennen teilgenommen zu haben. Die Polizei stellte den Führerschein und den BMW des 26-jährigen Hageners sicher. Paragraf 315d (verbotene Kraftfahrzeugrennen) des Strafgesetzbuches droht bis zu zwei Jahre Haft oder eine Geldstrafe an.

Wie bei allen Einsätzen gegen Raser und illegales Tuning fielen auch in der Nacht zu Samstag wieder technisch veränderte Autos auf: Acht Fahrer steuerten ihre Pkw nach einer Polizeikontrolle noch in der Nacht in die Halle eines Kfz-Sachverständigen. Sie müssen auch die Kosten für das Gutachten tragen, wenn illegale Manipulationen zum Beispiel an Motor, Auspuff oder Fahrwerk nachweisbar sind. Neben den Bußgeldbeträgen sind das zusätzlich Kosten in dreistelliger Höhe. Fünf Fahrern untersagte die Polizei nach der Begutachtung die Weiterfahrt.

Bei einer weiteren Verkehrskontrolle fiel ein 32-jähriger Fahrer auf. Bei ihm bestand nicht nur der Verdacht, unter dem Einfluss von Drogen zu stehen - in seinem Pkw entdeckten Polizisten acht hochwertige und originalverpackte Smartphones, die er vermutlich durch Betrug im Internet erlangt hat. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den Dortmunder.