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Waffenrecht

Waffenschein mit Waffe
Waffenrecht
Ansprechpartner, Informationen und Anträge
Wichtig: Am Donnerstag, den 28.09.2017 keine Erreichbarkeit der Sachbearbeiter Waffenrecht auf Grund einer Fortbildungsmaßnahme!

Die zuständige Dienststelle für die Erteilung von waffenrechtlichen Erlaubnissen beim Polizeipräsidium Dortmund ist die Direktion Zentrale Aufgaben/Dezernat 1/Sachgebiet ZA 12. Anträge für die Erteilung von kleinen Waffenscheinen werden nur für Personen bearbeitet, die in Dortmund oder Lünen amtlich gemeldet sind!


Wichtiger Hinweis Ihrer Polizei für die Überlegungen zur Beantragung eines kleinen Waffenscheins:

Unsere Antragsteller benennen teilweise als Anlass die Sicherheitslage und das dadurch verursachte Gefühl der Unsicherheit.

Der kleine Waffenschein erlaubt das Führen von Schreckschuss-, Reiz- und Signalwaffen mit PTB-Zulassungszeichen in der Öffentlichkeit. Er gilt nur in Verbindung mit einem Personalausweis oder einem Pass.

Wir geben zu bedenken, dass das Mitführen solcher Waffen auch große Nachteile haben kann! Daneben verschaffen diese Waffen das Gefühl einer falschen Sicherheit!

Diese Waffen sehen oft wie scharfe Waffen aus und können lebensgefährliche Verletzungen hervorrufen. Ein großes Problem ist auch, dass ein Gegenüber solche Waffen oft nicht von einer scharfen Waffe unterscheiden kann und dieser Umstand unkontrolliertes Handeln auslösen könnte.
Ungeübte Träger können sich in extremen Stresssituationen selbst gefährden oder Unbeteiligte verletzen. Auch ist das Mitführen dieser Waffen bei öffentlichen Veranstaltungen (Versammlungen, Demonstrationen, Theater, Kino, Fußballspiele, Jahrmärkte etc.) generell verboten.

Wer für mögliche Notsituationen gewappnet sein will, kann auch auf erlaubnisfreie Mittel, wie zugelassenes Verteidigungsspray (Tränengas) oder einen Schrillalarm, mit welchem man weiträumig auf sich aufmerksam machen und Angreifer ohrenbetäubend in die Flucht schlagen kann, zurückgreifen.

Auch sollte sich niemand scheuen, in unsicheren Situationen die Polizei über Notruf zu verständigen oder Passanten um Mithilfe zu bitten. Für Beratungen, wie man sich in möglichen Gefahrensituationen schützen kann, steht unser Kommissariat Kriminalprävention, erreichbar unter der Rufnummer 0231/ 132 7054 oder per Mail an DirKK-Vorbeugung.Dortmund@polizei.nrw.de, zur Verfügung.