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Präventionsprojekt klarkommen in Dortmund! Schafft Sicherheit und fördert Integration

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Präventionsprojekt klarkommen in Dortmund! Schafft Sicherheit und fördert Integration
Gezielte Hilfe für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in Dortmund

Innenminister Ralf Jäger startete im August 2014 in Dortmund das kriminalpräventive Projekt "klarkommen! Chancen bieten durch Prävention vor Ort". "Wir wollen mit dieser Initiative gezielt den Kindern und Jugendlichen helfen, die aus den ärmsten Regionen Südosteuropas und Nordafrikas zu uns kommen", erklärte er. "Mehr Integration und weniger Kriminalität. Das sind die Ziele von "klarkommen!". Umgesetzt wird das Projekt vor Ort. Kompetente Sozialarbeiter leisten konkrete Hilfe - passgenau und unbürokratisch.

Die Initiative "klarkommen!" begegnet dem Dortmunder Problem, dass Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungshintergrund vermehrt Straftaten begehen. "Die Taten verunsichern die Bürgerinnen und Bürger und sorgt für Misstrauen gegenüber allen Zuwanderern. Deshalb handeln wir", sagte Jäger. Für ihn steht fest: "Zuwanderung bringt uns allen viele Vorteile. Wir müssen aber dafür sorgen, dass sie funktioniert."

In Dortmund gestalten Polizei und Stadt gemeinsam das vom Innenministerium finanzierte Projekt. Partner sind der Verein "Die Brücke Dortmund" und das "Soziale Zentrum". "Uns geht es darum, die Sicherheit in Dortmund zu erhöhen", betonte der Innenminister. "Außerdem wollen wir die Kinder und Jugendlichen selbst wieder "in die Spur" bringen. Dabei unterstützen wir sie, zeigen ihnen aber auch Grenzen auf."

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In der Dortmunder Nordstadt richten "Die Brücke" und das "Soziale Zentrum" ein Stadtteilbüro als Anlaufstelle ein. Die dort eingesetzten Sozialarbeiter sind mit den kulturellen Sitten und Gebräuchen der Kinder und Jugendlichen vertraut. "So überwinden wir Barrieren und schaffen Vertrauen", stellte Jäger fest. Die Jugendlichen erhalten gezielte Sprachförderung, werden in ihrem Schulalltag unterstützt und ihr Tagesablauf erhält eine geregelte Struktur. Gleichzeitig lernen die Jugendlichen Normen und Werte unserer Gesellschaft. "Das ist wichtig, damit sie bei uns klarkommen", unterstrich der Innenminister.

Auch die Eltern der Jugendlichen suchen häufig Orientierung. Diese finden sie in dem Stadtteilbüro, wenn es beispielsweise darum geht, die Dinge des Alltags zu regeln. "Langfristig werden wir erfolgreich sein, wenn die gesamte Familie mitmacht", erläuterte Ralf Jäger. Gleichzeitig machte er deutlich: "Zuwanderung ist Teil eines offenen Europas und bietet viele Chancen. Wir müssen aber die damit verbundenen Probleme lösen. Prävention ist dabei ein wichtiger Baustein."