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Null Toleranz gegen Clankriminalität und kriminelle Strukturen

Clankriminalität Null Toleranz
Null Toleranz gegen Clankriminalität und kriminelle Strukturen
Eine Bilanz des ersten Halbjahres 2018
PP Dortmund, Pressestelle

Seit Anfang des Jahres führte die Polizei Dortmund insgesamt über 130 Schwerpunkkontrollen zur Bekämpfung von Clankriminalität und kriminellen Strukturen durch. Die Polizisten kontrollierten dabei knapp 1.000 Personen. Insgesamt wurden mehr als 70 Strafanzeigen gefertigt. Über 70 Personen erhielten einen Platzverweis. Vier Personen nahmen die Beamten fest, sechs verbrachten eine Nacht im Gewahrsam.

Es sind nicht allein diese wiederkehrenden Einsätze, mit denen die Dortmunder Polizei Druck auf die organisierte Clankriminalität ausübt. Intensive Ermittlungen des für die organisierte Kriminalität zuständigen Kriminalkommissariats haben in den letzten drei Jahren dazu geführt, dass 60 führende Köpfe der Szene überführt und zu langjährigen Haftstrafen von insgesamt 244 Jahren verurteilt werden konnten. Bereits in den Jahren zuvor konnten 115 Drahtzieher überführt werden. Es folgten Verurteilungen mit insgesamt 502 Jahren Freiheitsstrafe.

Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange: "Wir machen verbrecherischen Clans mit kriminalistischer Akribie und Hartnäckigkeit, aber auch mit klaren Ansagen in über 130 Schwerpunktkontrollen immer wieder unmissverständlich klar, dass sie in Dortmund nichts zu suchen haben. Wir gehen davon aus, dass das seine Abschreckungswirkung nicht verfehlt."

Die Polizei Dortmund hat in der Zeit vom letzten Donnerstag (28.6.) bis zum Sonntag (1.7) mehrere der oben genannten Schwerpunktkontrollen in Dortmund und Lünen durchgeführt. Die Beamten kontrollierten über 100 Personen.

In der Lortzingstraße wollte sich eine Person der Kontrolle entziehen. Der Grund war nachvollziehbar. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor. Zudem konnte bei dem Festgenommenen ein Totschläger sichergestellt werden. In einem Wettbüro in der Feldherrenstraße versuchte sich ebenfalls eine Person durch erfolglose Flucht der Kontrolle zu entziehen. Sein Grund: 13 Verkaufseinheiten Kokain. Diese wurden genauso wie knapp 400 Euro Bargeld sichergestellt.

Auch in Lünen kontrollierten die Beamten einschlägige Lokalitäten. In einem Bistro in Lünen-Brambauer stellten die Beamten bei einem polizeibekannten Dealer 1.200 Euro im Rahmen der präventiven Gewinnabschöpfung sicher. In einer weiteren Gaststätte fanden die Polizisten zwei illegale Wettautomaten. Beide wurden mit den darin befindlichen Geldbeträgen sichergestellt.