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Nach Angriff auf Dortmunder Moschee - Vertreter von Polizei und muslimischer Gemeinden in engem Austausch

Brandanschlag
Nach Angriff auf Dortmunder Moschee - Vertreter von Polizei und muslimischer Gemeinden in engem Austausch
Am Montagabend (21. Oktober) haben sich im Polizeipräsidium die Vertreter muslimischer Institutionen der Städte Dortmund und Lünen zu einem gemeinsamen Dialog mit der Dortmunder Polizei getroffen.

Der Polizeipräsident Gregor Lange zeigte sich persönlich betroffen: "Mich hat diese Tat schockiert. Daher kann ich den muslimischen Gemeinden in Dortmund und Lünen versichern, dass die Dortmunder Polizei ihr Möglichstes unternehmen wird, um ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten."

Als direkte Reaktion auf die Tat in der Nacht zu Montag, in der zwei unbekannte Täter Brandsätze auf eine Moschee im Dortmunder Norden warfen, hat die Polizei eine personalintensive Ermittlungskommission innerhalb der Kriminalinspektion Staatsschutz eingerichtet. Zudem sind die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten in besonderem Maße sensibilisiert worden und werden mit besonderer Wachsamkeit die Moscheen in Dortmund und Lünen im Blick behalten. Auch die Bezirksbeamten werden hier in der nächsten Zeit einen Schwerpunkt ihrer Arbeit setzen. Die Polizei stieß mit ihrem Angebot, direkt vor Ort mit dem Kriminalkommissariat für Prävention/Opferschutz Beratungen in der Moscheegemeinde durchzuführen, auf reges Interesse.

Die Beteiligten waren sich mit dem Polizeipräsidenten einig: Der 2014 zwischen der Polizei und den muslimischen Gemeinden installierte Dialogkreis bewährt sich gerade dann, wenn es schwierig wird. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Polizei ist die beste Grundlage für ein hohes Maß an Sicherheit.